Tokonoma - Wandnischen

In einem traditionell japanischen Raum findet man häufig auch Wandnischen, Tokonoma genannt. Diese Nischen werden dazu benutzt, bestimmte Gegen-

stände einzeln im Raum wirken zu lassen. Dabei kann es sich um eine Kake-

mono (Schrift-/Bildrolle) oder Ikebana/Chabana (Blumenarrangement) handeln. Auch ein Bonsai oder andere Objekte werden gerne in ihrer eigenen Schön-

heit und Faszination gezeigt. Bei traditionellen Feiern, wie z.B. Hina-Matsuri, werden die Räumlichkeiten gerne mit Symbolen geschmückt.

Nach Formalität eines Raumes kann eine Tokonoma ganz unterschiedlich aus-

fallen. Der Boden besteht meist aus einer, in einem Holzrahmen eingefassten, Tatami oder einer edlen Holzplatte. Die Wände sind eingesäumt mit Holzbalken und eine Seitenwand hat evtl. ein kleines Fenster. An der oberen Front befindet sich eine Sichtblende. Ein Tokobashira, ein speziell bearbeiteter Holzstamm,

ist ein zentraler Punkt, der in Japan ein wichtiger Bestandteil einer Tokonoma

ist. Weiterhin kann sie ausgestattet sein mit einem Tana, ein eingebautes Regal oder Ablageflächen. Zusätzlich können kleine Fächer und Kästen mit Schiebe-

türenoder auch ein kleines Schreibpult in Kombination mit einer Tokonoma gestaltet werden.

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Da es sich bei der Planung und Anfertigung einer Tokonoma immer um Sonder-

anfertigungen, speziell nach Ihren Räumlichkeiten handelt, können wir Ihnen nur anhand eines Beispiels zeigen wie es auch bei Ihnen aussehen könnte.


Unsere Tokonoma werden alle eigens in unserer Schreinerei handwerklich hergrestellt also "Made in Germany“.


Bei diesen Einbauten ist eine erstklassige Beratung und Planung unerlässlich, um Ihren Wünschen gerecht zu werden.


Wir werden Ihnen gerne helfen Ihre Ideen zu verwirklichen.

Melden Sie sich bitte bei uns.


Viktor Fux

Inhaber Japanraum

fux@japanraum.com

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Teeräume und Häuser sind immer mit einer Tokonoma ausgestattet. Gerade dort ist die Art der Gestaltungeine Frage der Formalität (shin, gyo, so). Je nachdem ob formal oder informal ist die Tokonoma mit einer Tokotatami oder Holzbodenplatte in unterschiedlicher Höhe mit einem Querbalken Tokokamachi, den Balken Aitebashira, Tokobashira, einer Blende Otoshigake, einer speziellen Decke und evtl. einem Seitenfenster ausgestattet. Mit verschieden platzierten Haken an den Wänden und Balken können die Chabana (Teeblumen) und Kakemono (Schriftrollen) angebracht werden. Welche Art Holz, wie es behan-

delt und ob es teilweise lackiert oder naturbelassen ist, spielt ebenfalls eine Rolle der Formalität.

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